Impressum | Links | Kontakt | Start | Über                      
 Impressum | Links | Kontakt | Start |

Über

 
 Unsere Themen
 Selbstverteidigung  Gewalt
 Missbrauch von Kindern  Macht Mut! 
 Sicher zu Haus   Bewaffnen?
 Sicher auf der Straße  Zivilcourage
 Selber schlagen?  Lesenswertes?
 Bewaffnen
Grundsätzlich gilt:

Jede Ihrer Waffen kann im schlimmsten Falle auch gegen Sie verwand werden !

Der Einsatz von Waffen, die nicht beherrscht werden, ist unverantwortlich und leichtsinnig. Dazu kommt, dass gewisse Menschen stärker oder schwächer auf die selbe Waffe reagieren. Das bedeutet, das der eine Aggressor sofort außer Gefecht gesetzt wird, während der andere Aggressor nur noch aggressiver wird. Des Weiteren, treten Sie eine Gewaltspirale los, die Sie nicht mehr unter Kontrolle habe.
Wenn Sie überfallen werden und Sie ziehen zur Verteidigung ein Messer, zieht eventuell der Räuber seine Schusswaffe. Trotzdem möchte ich einige Hilfsmittel aufzählen, die eventuell für Sie interessant sein können.

Welche Waffen gibt es eigentlich ?

Messer:

Vom Verwenden eines Messers möchte ich abraten. Es sei denn Sie beherrschen den Umgang damit, wie im Schlaf. Die meisten Versionen wie Springmesser, Fallmesser und Butterflys sind grundsätzlich verboten. Ansonsten kommt es auf die Klingenlänge an. Meist gefährdet sich der Verteidiger damit selbst am meisten. Dazu kommt natürlich die Gefahr, dem Angreifer schwerste Verletzungen zuzufügen bzw. ihn sogar zu töten.

Schusswaffen ( scharfe Waffen ) sind eigentlich nicht oder nur schwer zu bekommen. Für den Normalbürger sind diverse Hürden vorhanden, so dass sie für die Selbstverteidigung eher uninteressant sind. Wenn überhaupt sollten nur sogenannte "non-lethal" Waffen benutzt werden. Also Waffen die nicht zum Töten gedacht sind.

Repulsivstoffe (Repellentien) Die wohl schwächsten der nicht tödlichen Waffen. Sie verbreiten einen bestialischen Gestank und werden auch von Einsatzkräften dazu verwendet, um Örtlichkeiten gegen das Betreten oder den Aufenthalt von Menschen zu sperren. Die Stoffe gehen aus Kleidung sehr schwer raus.. Sie werden meist aus (E)-2-Butenylmercaptan oder 3-Methylbutanthiol hergestellt. Ursprünglich waren sie als Verteidigung gegen Hunde oder Katzen gedacht. Neuerdings gibt es Anbieter, die BHs für Frauen vertreiben, in deren Mitte sich eine Kapsel mit solchen Stoffen befindet. Im Falle einer Vergewaltigung kann die Frau diese Kapsel auslösen und sich so für den Angreifer unattraktiv machen.

Reizstoffe:
Die meist chemischen Reizstoffe sollen die Sicht behindern und/oder Schmerzen zufügen. Sie gibt es meistens als sogenannte Aerosole Dabei handelt es sich um ein Gemisch aus festen oder/und flüssigen Schwebeteilchen und Luft Beim Einsatz dieser Gemische setzt sich auch immer den Benutzer der Gefahr aus, selbst vom Gemisch getroffen zu werden. Deshalb sollte man sie immer als Tropfenstrahlwaffen, statt als Spraywaffen. verwenden. Die häufigsten sind

Pfefferspray und Pulver von Capsaicinoiden („OC“)

CS-Reizstoff

CR-Reizstoff (5 mal wirksamer und weniger giftig als CS)

Augen-Rachen-Reizstoffe ( Tränengas) wie Chloracetophenon oder CN-Gas


Elektroschocker:
Der Elektroschocker ist meist ein handliches, batteriebetriebenes Gerät zur Selbstverteidigung. Er verfügt über eine Leistung von bis zu 700.000 Volt, die es zwischen seinen zwei Spitzen freisetzt. Man versetzt dem Aggressor damit einen Stromschlag. Oft besitzt es eine Handschlaufe, die im Augenblick eines eventuellen gewaltsamen Entreißens herausgezogen wird und somit das Gerät funktionsunfähig macht.

Elektroschockstab
(Paralyser)
In seiner Funktionsweise ähnlich dem Elektroschocker. Allerdings eher gedacht um einen Angreifer auf Distanz zu halten. Es gibt ihn in verschiedenen Längen, zwischen 20cm und 50 cm. Neben den zwei polen an der Spitze, verfügen auch einige Paralyser über seitliche Kontakte. So funktionieren sie auch bei seitlichen Berührungen.

Elektropfeilpistolen (Teaser/Stinger):
Hier handelt es sich um Waffen bei denen 2 Nadeln auf den Aggressor verschossen werden, die im Idealfall in die Haut des Opfers eindringen. Durch 2 dünne Kabel, die mit der Waffe verbunden sind, wird eine Serie von Stromstößen abgegeben, die den Gegner kampfunfähig machen sollen. Die Reichweite liegt bei mehreren Metern. Die Wirkung geht, bei dicker Kleidung des Angreifers, gegen Null. Es gab auch Versuche, bei denen die Probanden sich erfolgreich gegen Teaser wehren konnten, obwohl sie voll getroffen wurden. Sie gingen zwar zu Boden, konnten aber sofort wieder Aufstehen.

Schreckschuss-/Gaswaffe:
Alle Schreckschusswaffen können neben dem "Schreckschuss" meist auch als Gas- und Signalwaffen eingesetzt und verwendet werden. Es gibt sie als Revolver oder Pistolen, mit den verschiedensten Kalibern.

Taschenalarm:
Eigentlich keine Waffe im herkömmlichen Sinn. Allerdings ein sinnvoller Gegenstand zur Selbstverteidigung. Er ist gedacht für den Gebrauch bei Überfall und anderen Notsituationen, als Hilferuf und Geräuschschock. Meist hat er eine Lautstärke von über 100 db und verfügt über eine Handschlaufe die über einen Splint mit dem Gerät verbunden ist. Beim ziehen des Splintes mittels der Handschlaufe ertönt der Schrillalarm. Er lässt sich auch zum Sichern von Handtaschen verwenden.

Schlagstöcke:
In den verschiedensten Formen, vom klassischen Knüppel bis zu ausfahrbaren Teleskopstöcken ist er erhältlich. Allerdings lässt sich nur der Teleskopstock bequemen und unauffälligen Tragen. Es gibt auch welche die eine Vorrichtung zum Versprühen von Reizgasen haben oder mit Elektroschock arbeiten ( Siehe oben.).

Kubotan:
Der Kubotan hat viele Namen. Neben dem am meisten gebrauchten Ausdruck “Kubotan” gibt es auch noch die Begriffe: Dulo y Dulo, Palmstick, Powerstick, Nervenstock, Tessen, Yawara, Persuader, SV-Stock und viele weitere mehr. Je nach den regionalen Vorlieben.

Die bekannteste Version wurde, in den 1980gern von dem Japaner Takayuki Kubota entwickelt und vertrieben. Durch ihn hat sich schnell der übergreifende Name “Kubotan” eingebürgert.

Auf den Philippinen wird der Kubotan unter dem Namen “Dulo y Dulo” aber schon seit je her verwendet. Der Name bedeutet so viel wie “Zweispitze”oder“Doppelspitze” Es gab ihn vom einfachen Stück Rattan bis hin zum hochwertig verarbeiteten Hartholz. In der neueren Zeit wird er meist aus Aluminium oder Stahl gefertigt.

Als Ersatz lassen sich natürlich auch alle formähnliche, stabilen Gegenstände verwenden, wie z.B. Taschenlampen, Kugelschreiber usw. Man kann ihn hervorragend als Schlüsselanhänger nutzen. Durch seine geringen Abmessungen, leichte Handhabung und Stabilität eignet er sich hervorragend zur Selbstverteidigung, da er juristisch nicht als Waffe eingestuft wurde. Dies bestätigte 2008 auch das Bundeskriminalamt. Siehe Internet:
http://www.bka.de/profil/faq/waffenrecht/feststellungsbescheide/pdf/fb_170_kubotan.pdf

Wenn Sie der Kubotan näher interessiert lesen Sie doch einmal mein e-Book zu dem Thema. Sie findes es in der Rubrik "Lesenwertes"

Da sich die Gesetze auch ändern, haben Sie hier die Möglichkeit sich über das aktuelle Waffengesetz und eventuelle Verbote der einzelnen Waffen zu informieren.

Bundesministerium für Inneres 

 

Alle Angaben ohne Gewähr.
(c) S.Kohlenberg
Alle Rechte vorbehalten.

Copyright © by S.Kohlenberg